
Neusiedlersee Radmarathon!
20. April 2026Kultur, Kulinarik und natürlich Rennradfahren!
Günther und Petra SCHÖNAUER packten die Räder in die Koffer und flogen nach Sevilla.
Dort startete die 14tägige Huerzeler-Rennradreise „Extremadura - das unbekannte Spanien“. Eine Hitzewelle rollte über Spanien und wir rollten am Sonntag 24.5.26 um 15 Uhr bei schweißtreibenden 38 Grad zum ersten Mal über die einsamen Straßen Extremaduras.
Massentourismus gibt es hier nicht. Die Straßen sind gut und es sind kaum Autos unterwegs. Wir übernachteten in neun verschiedenen Hotels. Teilweise in alten historischen Gemäuern (Kloster, Burgpalast, Schloss, Krankenhaus), die zu Hotels umgebaut wurden.
Das Gepäck wurde im Bus transportiert und wir radelten in kleinen Gruppen von Ort zu Ort. Wunderschön waren die Orte Guadalupe, Plasencia, Mérida und Zafra. Der Rasttag in Mérida, der Hautstadt der Region Extremadura, wurde zum Ausflug in die Vergangenheit. Denn in Mérida befinden sich die reichsten römischen Funde außerhalb Italiens.
Die Landschaft ist atemberaubend schön. Wir fuhren durch ein Kirschenanbaugebiet mit über 1,5 Mio Bäumen und durch den Nationalparkt Monfragüe, mit seinen vielen großen Vögeln wie Geier und Adler.
Kulinarisch ist Extremadura auch ein Highlight. Guten Wein und ausgezeichneten iberischen Schinken sowie köstlichen Schafkäse konnten wir in der kleinsten Bar sowie im Hauben-Restaurant genießen.
Die Gegend ist sehr dünn besiedelt und sehr hügelig bzw. wellig. Es gibt keine langen Anstiege. Aber am Ende des Tages waren es trotzdem immer 1 300 bis 1 800 Höhenmeter bei 100 bis 120 km. An den zehn Radtagen kamen wir in Summe auf 1.050 km. Wir lernten wieder viele nette Leute kennen. In unserer siebenköpfigen Gruppe fuhren ein Spanier, zwei Schweizer, ein Däne, eine Luxemburgerin und wir zwei Österreicher. Wir hatten viel Spaß. Es war eine gelungene Veranstaltung.
Die nächste Radreise nach Spanien ist schon gebucht!











